Klimaanlagengesetze für Vermieter: Können Sie eine Klimaanlageninstallation erzwingen?

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Es ist Juli. Die Hitze ist unerbittlich.

Der britische Wohnungsbestand wurde für Nieselregen und nicht für Wüstentemperaturen gebaut. Wir haben diese Häuser so entworfen, dass sie die Wärme einschließen. Jetzt verwandelt dieselbe Architektur Schlafzimmer in Öfen. Die Lösung liegt auf der Hand: eine Klimaanlage. Aber tragbare Einheiten? Gegangen. Überall ausverkauft. Das Gespräch verschiebt sich also. Kann man einen Vermieter zwingen, eine feste Klimaanlage zu installieren?

Die kurze Antwort ist nein. Die längere und kompliziertere Antwort beinhaltet Mietverträge, Zustimmung und ein wenig Verhandlung.

Ich habe mit Vermietungs- und Rechtsexperten gesprochen, um herauszufinden, wo Sie tatsächlich stehen. Hier ist die Realität, wenn Sie bei der Miete nach Kühlung fragen.

Die gesetzliche Verpflichtung (oder deren Fehlen)

Sie können fragen. Es kostet Sie nichts außer ein paar Tastenanschlägen. Aber können Sie Ihren Vermieter zum Handeln zwingen? Nicht in England.

„Derzeit gibt es keine allgemeine gesetzliche Verpflichtung für Vermieter, eine eingebaute Klimaanlage bereitzustellen“, erklärt Manjinder Kaur Atwal. Sie ist Director of Housing/Property Litigation bei Duncans Lewis Solicitors.

Vermieter müssen dafür sorgen, dass ihr Zuhause sicher und gesund bleibt. Ja. Sie müssen mit übermäßiger Hitze umgehen, wenn diese gesundheitsschädlich wird. Aber „Komfort“? Das ist ein ganz anderer Eimer. Die Vorgehensweise hängt von der Gestaltung der Immobilie, ihrer Lage und den spezifischen Bedürfnissen des Mieters ab.

Wenn es in Ihrem Zuhause regelmäßig unangenehm heiß ist, erhöhen Sie die Temperatur. Besprechen Sie es. Aber erwarten Sie nicht, dass ein juristischer Hammer schwingt.

Alternativen vor dem Kompressor

Bevor jemand ein Loch in eine Wand bohrt, gibt es andere Möglichkeiten. Vermieter sind nicht verpflichtet, teure Kühlsysteme anzuschaffen. Sie könnten stattdessen nach günstigeren, weniger invasiven Lösungen suchen.

Denken Sie an Belüftung. Besserer Luftstrom. Verdunkelungsvorhänge. Außenbeschattung. Diese Dinge senken die Umgebungstemperatur ohne den strukturellen Schaden einer Klimaanlage.

„Ein Mieter könnte es auf eigene Kosten einbauen lassen“, sagt Valerie Bannister von der LSL Franchisor Group. Sie ist seit 40 Jahren in der Branche tätig. Aber es gibt Bedingungen. Schwere Bedingungen.

Zunächst benötigen Sie eine schriftliche Einwilligung. Ihr Mietvertrag enthält wahrscheinlich eine Klausel, die besagt, dass ohne diese Zustimmung keine Änderungen an Einrichtungsgegenständen vorgenommen werden dürfen. Sie können nicht einfach ein Split-System installieren und auf das Beste hoffen.

Zweitens überprüfen Sie den Mietvertrag. In einem Mietshaus? Möglicherweise benötigen Sie die Erlaubnis des Eigentümers. Wohnen Sie in einem Naturschutzgebiet? Möglicherweise ist eine Baugenehmigung erforderlich. Das sind Hürden. Hohe.

Wer bezahlt was?

Nehmen wir an, Ihr Vermieter sagt ja. Auf Ihre Anfrage. Und Ihr Portemonnaie.

Die Installation ist chaotisch. Dabei wird durch Außenwände gebohrt. Elektroarbeiten. Kondensatableitung. Eine Außeneinheit. Die Vereinbarung muss alles abdecken.

Tom Houlker, Direktor von Houlkair und HVAC-Experte, weist auf die Einzelheiten hin.

„Eingebaute Systeme erfordern … den genauen Standort, die Wartung, den Lärm und die Eigentumsverhältnisse“, sagt er. „Und was passiert, wenn das Mietverhältnis endet.“

Denken Sie an das Enddatum. Sie müssen das Gerät entfernen. Löcher neu verputzen. Stellen Sie den ursprünglichen Zustand der Immobilie wieder her. Wer bezahlt die Deinstallation? Sie wahrscheinlich. Oder es wird von Ihrer Anzahlung abgebucht, wenn Sie es vergessen.

Es handelt sich nicht nur um ein Komfort-Upgrade. Es handelt sich um eine vorübergehende bauliche Veränderung, die mit Reinigungskosten verbunden ist.

Wie man fragt, ohne abgelehnt zu werden

Platzieren Sie keine Forderungen. Seien Sie realistisch.

David Breare von CanonburyManagement schlägt Vorbereitung vor. „Erklären Sie, warum Sie glauben, dass es einen echten Unterschied machen würde.“

Zeigen Sie, dass Sie an die praktische Seite gedacht haben. Schlagen Sie versuchsweise ein tragbares Gerät vor. Bieten Sie an, einen Beitrag zu leisten. Fragen Sie nach Alternativen.

Konzentrieren Sie sich auf bestimmte Räume. Welche Räume leiden am meisten? Nutzen Sie diese Daten.

Seien Sie auf ein „Nein“ vorbereitet. Oder für eine andere Lösung. Ein besserer Fensterventilator könnte das Problem lösen, ohne dass Ihnen die Kältemittelleitung Kopfschmerzen bereitet. Flexibilität gewinnt Verhandlungen.

Die Hitze wird irgendwann brechen. Oder es wird nicht. In jedem Fall beschränken sich Ihre Rechte auf Sicherheit und nicht auf Komfort. Erkennen Sie den Unterschied, bevor Sie mit dem Bohren beginnen.

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