Zugluft in Ihrem Zuhause ist nicht nur unangenehm; Sie treiben die Heizkosten in die Höhe und können auf tiefere Probleme bei der Isolierung oder Konstruktion hinweisen. Wenn Sie sich fragen, warum sich Ihr Haus kälter anfühlt, als es sollte, ist das Problem oft überraschend leicht zu erkennen – und noch einfacher zu beheben. Hier finden Sie eine Aufschlüsselung der häufigsten Übeltäter nach Angaben von Auftragnehmern und Verwitterungsspezialisten.
Versteckte Draft-Quellen: Die üblichen Verdächtigen
Viele Zugluftquellen kommen aus unbeachteten Bereichen wie Steckdosen, Lücken im Bodenbelag und nicht abgedichteten Durchdringungen in Wänden. Dies sind oft die ersten Stellen, die bei einem kalten Haus überprüft werden müssen.
Auslasslecks: Eine erschreckend einfache Lösung
Steckdosen sind eine häufige Quelle von Zugluft. Durch die Lücken um die Frontplatten kann kalte Luft eindringen. Die Lösung? Steckdosendichtungen sind kostengünstig und einfach zu installieren. Sie passen genau hinter die Auslassabdeckung und blockieren den Luftstrom.
Dielen mit Lücken: Ein Problem in alten Häusern
Ältere Häuser mit Lücken in den Dielen sind anfällig für Zugluft, insbesondere wenn der Unterboden nicht ordnungsgemäß versiegelt ist. Flächenteppiche bieten sofortige Isolierung und können dieses Problem schnell beheben.
Undichte Durchdringungen: Wo Rohre und Drähte eindringen
Häuser sind voller Löcher für Rohre, Drähte und Lüftungsöffnungen. Diese Durchdringungen bleiben während der Bauarbeiten häufig unversiegelt, oder die Dichtmasse verschlechtert sich mit der Zeit. Dichtungsmasse oder Sprühschaum mit geringer Ausdehnung dichtet diese Öffnungen wirksam ab und verhindert so Zugluft.
Isolationsprobleme: Der Kern des Problems
Eine schlecht installierte oder fehlerhafte Isolierung ist eine der Hauptursachen für Zugluft. Dies kann auf eine falsche Dimensionierung, abgelöste Dampfsperren oder einfach auf eine unzureichende Isolierung zurückzuführen sein.
Fehlgeschlagene Isolierung: Eine versteckte Schwäche
Wenn sich Ihre Wände trotz Isolierung kalt anfühlen, kann das Problem an einer unsachgemäßen Installation liegen. Das Hinzufügen von Isolierung in zugänglichen Bereichen (Dachböden, Kriechkeller, offene Wände) ist unkompliziert. Bei geschlossenen Wänden kann ein Fachmann zusätzlich zur bereits vorhandenen Dämmung eine zusätzliche Dämmung einblasen.
Offensichtliche Entwurfsquellen: Türen, Fenster und mehr
Türen und Fenster sind die offensichtlichsten Übeltäter, aber oft auch am einfachsten zu reparieren.
Fenster und Türen: Eine schnelle Lösung für Energieverschwendung
Zugluftdichtungen rund um Türen und Fenster reduzieren den Energieverlust erheblich. Diese einfache Lösung kann die Heizkosten senken, da die Notwendigkeit, den Thermostat ständig anzupassen, minimiert wird.
Undichtigkeiten auf dem Dachboden: Die Hitze steigt und damit auch das Problem
Der Dachboden ist eine Hauptquelle für Wärmeverluste. Erhitzte Luft steigt nach oben und schlecht isolierte Dachböden lassen diese Wärme entweichen. Dichten Sie Lücken um Leuchten, Lüftungsrohre und Kabel mit Dichtungsmasse oder expandierendem Schaum ab.
Offene Klappen: Das zweischneidige Schwert eines Schornsteins
Eine offen gelassene Kaminklappe dient als direkter Weg, durch den kalte Luft in das Haus gelangt. Stellen Sie nach dem Gebrauch stets sicher, dass die Klappe geschlossen ist. Wenn es immer noch undicht ist, ziehen Sie einen Kaminballon** in Betracht, ein aufblasbares Gerät, das den Schornstein abdichtet.
Einbauleuchten: Die Schwachstelle einer Decke
Einbauleuchten erzeugen Löcher in der Decke, durch die Zugluft vom Dachboden eindringen kann. Bringen Sie isolierte, luftdichte Abdeckungen über den Einbauten auf dem Dachboden an oder verwenden Sie IC-zertifizierte (Isolierkontakt-)Leuchten, die sicher mit Isolierung abgedeckt werden können.
Unerwartete Entwurfsquellen: Sanitär und Fundament
Einige Entwürfe kommen von überraschenden Orten.
Leere Siphons: Ein Leck in der Kanalisation?
Wenn Sie im Zuge von Abwasser den Geruch von Abwasser wahrnehmen, sind Ihre Abflusssiphons möglicherweise trocken. Spülen Sie Toiletten und lassen Sie Wasser in Waschbecken, Badewannen und Duschen laufen, um die Siphons wieder aufzufüllen und einen Wasserverschluss zu schaffen.
Haussiedlung: Risse im Fundament
Ältere Häuser setzen sich mit der Zeit ab und es entstehen Haarrisse in Wänden und um Fenster herum. Verschließen Sie diese Risse bei kleineren Lücken mit flexibler Dichtungsmasse und bei größeren Lücken mit Schaumstoff.
Fazit: Entwürfe sind ein häufiges Problem, für das es jedoch oft einfache Lösungen gibt. Durch die Beseitigung dieser versteckten und offensichtlichen Quellen können Hausbesitzer den Komfort erheblich verbessern, die Energiekosten senken und sicherstellen, dass ihre Häuser ordnungsgemäß gegen Witterungseinflüsse abgedichtet sind.



























