Die schlechtesten Teams in der MLB-Geschichte: Ein Jahrhundert der Sinnlosigkeit

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Baseball ist ein Spiel mit Siegen und Niederlagen, aber einige Teams haben eine Leistungsschwäche erlitten, die bis heute legendär ist. Vom späten 19. Jahrhundert bis heute haben mehrere Franchises Saisons erlebt, die so katastrophal waren, dass sie als Monumente der Sinnlosigkeit des Baseballs gelten. Hier geht es nicht nur um Pech; Es geht um Systemversagen, schlechtes Management und manchmal um pures historisches Unglück.

Die Cleveland Spiders von 1899: Das Allzeittief

Das unbestritten schlechteste Team in der MLB-Geschichte sind die Cleveland Spiders von 1899, die mit einer atemberaubenden Bilanz von 20-134 abschlossen – einer Gewinnquote von 0,130. Das war nicht nur eine schlechte Saison; Es war der Zusammenbruch einer Franchise. Andere Teams weigerten sich, nach Cleveland zu reisen, was die Spiders dazu zwang, den Großteil ihrer Spiele auswärts zu bestreiten.

Der Kontext ist wichtig: Das späte 19. Jahrhundert war eine Zeit instabiler Franchises und häufiger Kaderwechsel. Die Spiders wurden im Wesentlichen von ihrem Besitzer ausgeweidet, der wichtige Spieler zu einem Konkurrenzteam in St. Louis versetzte und damit den Cleveland-Club absichtlich sabotierte. Das Franchise löste sich kurz nach dieser katastrophalen Saison auf, was es zu einem warnenden Beispiel für eine Einmischung in die Eigentumsverhältnisse macht.

Kämpfe des frühen 20. Jahrhunderts: Philadelphia und Boston

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gab es historisch gesehen eher schlechte Jahreszeiten. Connie Macks Philadelphia Athletics von 1916 endeten mit einer Gewinnquote von 0,235, obwohl sie von einem zukünftigen Hall of Famer geleitet wurden. Sie waren einfach unterlegen, erzielten die wenigsten Runs in der Liga und erlitten wiederholt Ausfälle.

Die Boston Braves (später Atlanta Braves) von 1935 verzeichneten eine Gewinnquote von 0,248, ihre schlechteste Saison seit Beginn der Aufzeichnungen. Dieses Jahr waren auch die letzten Spiele von Babe Ruth, die Mitte der Saison ihre Karriere beendete, nachdem sie mit nachlassenden Leistungen zu kämpfen hatte. Selbst die Anwesenheit einer Legende konnte die Braves nicht vor einer historisch schlechten Leistung bewahren.

Die Moderne: Mets, White Sox und Tigers

Die moderne MLB-Ära hat viele schreckliche Teams erlebt. Die New York Mets erzielten in ihrer ersten Saison 1962 eine Bilanz von 40:120 und stellten damit einen neuen Tiefpunkt für Vergeblichkeit auf. Bemerkenswerterweise bauten die Mets jedoch eine treue Fangemeinde auf und gewannen nur sieben Jahre später die World Series. Die Saison 1962 bleibt eine Erinnerung daran, dass selbst die schlechtesten Mannschaften das Ruder herumreißen können.

In jüngerer Zeit erlebten die Chicago White Sox 2024 und die Detroit Tigers 2003 beide Saisons, die mit den schlechtesten in der MLB-Geschichte mithalten konnten. Die White Sox stellten beim All-Star-Break einen modernen Verlustrekord auf (71) und endeten mit historisch schlechten Offensivzahlen. Den Tigers fehlte eine Niederlage, um den Rekord der Mets aus dem Jahr 1962 zu erreichen, doch irgendwie gewannen sie fünf ihrer letzten sechs Spiele.

Das Anhalten dieser extremen Misserfolge zeigt eine harte Wahrheit über Baseball: Selbst in einer Liga, die auf Wettbewerbsbalance ausgelegt ist, werden einige Teams außergewöhnliche Tiefststände erreichen. Diese Jahreszeiten dienen sowohl als warnende Geschichte als auch als unwahrscheinlicher Beweis für die Unvorhersehbarkeit des Sports.

Die schlechtesten MLB-Rekorde sind nicht nur Statistiken; Sie sind Momentaufnahmen von Franchise-Unternehmen an ihren Bruchpunkten. Ob aufgrund von Besitzsabotage, Fehltritten des Managements oder purem Pech – diese Saisons bleiben als die brutalsten Beispiele für Misserfolge in der Geschichte des Baseballs verankert.

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