5 Küchenfarben, die kleine Räume eng wirken lassen

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Sie möchten, dass Ihre Küche zum Hingucker wird. Sie wollen kräftige Farben. Vielleicht haben Sie ein Auge auf diese stimmungsvollen Smoking-Schränke oder eine tief salbeigrüne Rückwand geworfen. Aber es gibt einen Haken.

Wenn Sie mit einer bescheidenen Grundfläche arbeiten, schmücken bestimmte Farbtöne nicht nur den Raum. Sie verkleinern es. Sie verleihen einer gemütlichen Kombüse das Gefühl, ein Schrank zu sein. Sie lassen einen offenen Konzeptbereich wie einen Schuhkarton wirken.

Designer sehen diesen Fehler ständig. Die Reparatur ist teuer. Es ist anstrengend, neu zu streichen. Bevor Sie also eine Gallone Mitternachtsfarbe kaufen, sollten Sie genau hinhören. Hier erfahren Sie, was Ihren Platz verkleinert und wogegen Sie ihn genau austauschen können.

Dunkelblau lässt Wände näher wirken

Marineblau ist ein Grundnahrungsmittel. Es ist vielseitig. Es sieht toll aus mit weißen Schränken. Es entsteht der klare, nautische Kontrast, den jeder liebt. Aber in einer engen Küche? Dieser Kontrast wirkt sich gegen Sie aus.

„Ambrose Wax, internationaler Farbspezialist, weist darauf hin, dass die Intensität dunkler Wände auf kleinem Raum überwältigend sein kann. Sie lenken ab. Sie erzeugen visuelles Rauschen dort, wo Sie Ruhe wünschen.

Sie müssen die blaue Familie nicht aufgeben. Sie müssen nur den Schlag abmildern.

„Versuchen Sie es mit einem helleren Schieferblau“, schlägt Wax vor. Oder ein Blaugrau. Es behält den beliebten kühlen Ton bei, reduziert jedoch den harten Kontrast. Das Ergebnis ist ein Raum, der geerdet, aber nicht eingeengt wirkt.

Anthrazitgrau schluckt das Licht

Holzkohle ist nicht ohne Grund beliebt. Es ist anspruchsvoll. Es verankert einen Raum. Aber in kleinen Räumen ist die Physik nicht auf Ihrer Seite. Dunkle Farben absorbieren Licht. Sie spiegeln es nicht wider.

Wenn Sie in einer engen Küche Schränke oder Wände anthrazitfarben streichen, stehlen Sie buchstäblich die Helligkeit. Der Raum fühlt sich beengt an. Es fühlt sich schwer an. Ob Sie es überall oder nur auf der Insel verwenden, die Wirkung ist die gleiche.

Die Alternative ist nicht langweilig. Es ist expansiv.

„Hellere Neutraltöne vergrößern Ihren Raum“, sagt Wax. Wir sprechen von Beige. Hellgrau. Taupe. Bräune. Sogar reichhaltige Karamellnoten. Sie haben endlose Möglichkeiten. Diese Farbtöne reflektieren das Licht. Sie drängen die Wände optisch zurück.

Tiefgrün kann einen Raum beschweren

Die Natur ist inspirierend. Waldgrün oder Smaragd rufen das Gefühl der Ruhe im Freien hervor. Es fügt Dramatik hinzu. Es fühlt sich raffiniert an.

Aber Drama braucht Raum.

Der Innenarchitekt Eddie Maestri warnt davor, dass tiefe Grüntöne ohne ausreichend natürliches Licht und Raum zum Atmen zu Ankern werden. Sie ziehen den Raum nach unten. Der Raum fühlt sich stickig an. Es fühlt sich an, als wäre die Luft dünner.

Sie können immer noch Grün haben. Sie brauchen nur die richtige Version.

Maestri weist auf gedämpfte Salbeitöne hin. Er erwähnt Farrow & Ball’s Mizzle oder Sherwin-Williams’ Sea Salt. Diese sind geerdet. Sie sind ruhig. Sie halten das Auge in Bewegung, anstatt es auf einer dunklen Masse anzuhalten.

Wax stimmt zu. Sie empfiehlt weichere Salbei- oder Blaugrün-Varianten. Das Ziel ist Gelassenheit, nicht Sättigung.

Dunkelrot verengt die Raumwahrnehmung

Denken Sie an Burgunderrot. Denken Sie an Ruby. Denken Sie an Scharlachrot.

Das sind kräftige Farben. Aber sie haben ein visuelles Gewicht, das Wände nach innen zieht. Eine dunkelrot gestrichene Küche sieht auf einer kleinen Fläche nicht einladend aus. Es sieht so aus, als würden sich die Wände nach innen neigen. Es fühlt sich dunkel an. Es fühlt sich weniger geräumig an.

Wenn Sie die Wärme von Rot lieben, wechseln Sie.

Wachs suggeriert erdigere Töne. Rost. Terrakotta. Diese Farben bieten diese organische Wärme ohne die bedrückende Tiefe. Sie fühlen sich leichter an. Sie fühlen sich luftiger an.

Alternativ können Sie auch Lachsrosa probieren. Es bringt Gnade. Es verleiht Charme. Oder bleiben Sie bei cremigen Weißtönen mit einem Hauch rotem Unterton. Sie erhalten die Atmosphäre ohne Schrumpfen.

Inky Grey strafft die Passform

Tiefes Schiefergrau ist ein Favorit für moderne Küchen. Es passt zur industriellen Ästhetik. Es passt gut zu Beton und Edelstahl. Es handelt sich jedoch nicht um eine Universallösung für kleine Räume.

Maestri nennt diese Töne „tinky“. Sie sind elegant, ja. Sie absorbieren jedoch erhebliche Mengen an Licht. In einem engen Raum sorgt diese Absorption dafür, dass sich der Raum geschlossen anfühlt. Wie ein Tunnel.

Wenn Sie eine Vorliebe für Grau haben, sollten Sie es aufhellen.

Maestri empfiehlt einen warmen Greige. Konkret zitiert er Benjamin Moores Revere Pewter. Es verleiht Tiefe. Es verleiht Charakter. Aber es verdunkelt den Raum nicht. Es funktioniert sowohl mit warmen Hölzern als auch mit kühlen Metallen. Es gibt Ihnen Flexibilität ohne den Nachteil der Dunkelheit.


Farbe ist ein Werkzeug. Setzen Sie es mit Bedacht ein.

Sie können mutig sein. Sie können dramatisch sein. Man muss nur klug darüber nachdenken, wie Licht mit diesen Oberflächen interagiert. Kleine Küchen erfordern Reflexion. Sie verlangen Luftigkeit.

Der richtige Farbton kann einen Raum zum Strahlen bringen. Der Falsche kann es zum Schreien bringen. Wählen Sie sorgfältig aus.

Auf welche Farbe würden Sie diesmal lieber verzichten?

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