Den 16-Zoll-Kettensägenmotor verstehen: Mechanik und Leistung

4

Sie halten eine Maschine in der Hand, die weit über ihrer Gewichtsklasse hinaus schlägt. Eine normale 16-Zoll-Kettensäge sieht einfach aus, aber das Herzstück der Maschine ist ein kompakter Zweitakt-Benzinmotor, der etwa 3 PS leistet. Das ist fast eine PS pro Pfund Motorgewicht. Wie macht es das? Durch Entfernen der schweren Teile, die man in Autos und Rasenmähern findet.

Der Schneidbalken ist 16 Zoll lang, also etwa 40,6 Zentimeter. Die Kette läuft in einer Rille um diese Schiene herum und ist mit scharfen Schneidzähnen versehen, die über die gesamte Länge verteilt sind. Aber die Bar ist nur die Bühne. Die Aktion findet im Motor statt.

Der luftgekühlte Zweitakt-Vorteil

Dieser Motor hat einen Hubraum von 3 Kubikzoll, umgerechnet 49 Kubikzentimeter. Es wiegt nur 4 Pfund oder 1,8 Kilogramm. Das Geheimnis dieses geringen Gewichts ist das Kühlsystem. Es ist luftgekühlt.

Autos brauchen Kühler. Rasenmäher benötigen oft Wassermäntel. Diese Kettensäge braucht beides nicht. Zur Wärmeableitung ist der Luftstrom über die Zylinderrippen erforderlich. Dadurch entfällt das Gewicht von Kühler, Wasserpumpe und Kühlmittel. Das Ergebnis ist ein Motor, der für die Leistung, die er erzeugt, unglaublich leicht ist.

Der Motor ist ein Zweitaktmotor. Das bedeutet, dass es weder Ventile noch Nocken hat. Es erzeugt bei jeder Umdrehung der Kurbelwelle Kraft. Ein Viertaktmotor zündet nur alle zwei Umdrehungen. Das Zweitakt-Design verdoppelt effektiv die Leistung bei gleichem Hubraum. Aus diesem Grund kann ein kleiner 49-cm³-Motor problemlos Hartholz durchschneiden.

Wie sich die Kette bewegt

Der Antrieb der Kette erfolgt über eine Fliehkraftkupplung. Dabei handelt es sich um eine einfache, aber effektive mechanische Verbindung zwischen Motor und Stange. Im Leerlauf des Motors ist die Kupplung ausgekuppelt. Die Kette bleibt auch bei laufendem Motor ruhig. Dies ist ein wichtiges Sicherheitsmerkmal.

Wenn Sie den Gashebel betätigen, beschleunigt der Motor. Im Inneren der Kupplung drehen sich die Fliehkraftplatten nach außen. Sie greifen in die Kupplungstrommel ein. Jetzt beginnt die Kette zu laufen. Die Geschwindigkeit der Kette entspricht der Motordrehzahl. Lassen Sie den Gashebel los und die Platten werden eingefahren. Die Kupplung löst sich. Die Kette stoppt.

Kraftstoff- und Ölsysteme

Der Motor saugt ein Gemisch aus Benzin und Öl an. Der Vergaser mischt diese mit Luft und saugt den Kraftstoff mithilfe des Kurbelgehäusevakuums in den Motor. Der Benzintank fasst etwa ein Pint oder 0,5 Liter. Sie müssen Zweitaktmotorenöl mit dem Benzin mischen, bevor Sie den Tank füllen. Dieses Öl schmiert die inneren beweglichen Teile.

Für die Kette selbst gibt es ein eigenes System. Eine kleine Ölpumpe saugt Kettenöl aus einem eigenen Vorratsbehälter an. Dieses Öl beschichtet die Kette und die Schiene, verhindert ein Festklemmen und verringert die Reibung. Verwechseln Sie die beiden Schmiersysteme nicht. Das Benzin-Öl-Gemisch speist den Motor. Das Kettenöl versorgt die Schiene und die Kette. Beides ist unerlässlich. Wenn Sie den Kettenöltank leer laufen lassen, wird die Schiene überhitzen und die Kette blockiert. Wenn Sie den Benzintank leer laufen lassen, blockiert der Motor.

Zündung und Auspuff

Die Zündung erfolgt über einen Magnetzünder, der mit einer Zündkerze verbunden ist. Der Magnet erzeugt die erforderliche Hochspannung, um im Brennraum einen Funken zu erzeugen. Es gibt keine Batterie. Keine Lichtmaschine. Nur ein

Previous articleWie man in teuren Städten bezahlbaren Wohnraum findet
Next articleSo bauen Sie rustikale Blockmöbel: Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung